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Vorsorge & Planung

Umfassende Pensionsplanung mit TKB E-banking

Starten Sie Ihre Altersvorsorge frühzeitig und sichern Sie sich Ihren gewohnten Lebensstandard im Alter. Mit TKB E-banking behalten Sie jederzeit den Überblick über Ihre 3 Säule, Ihre Ersparnisse und Ihre zukünftige Rente.

Senior couple looking at financial plans with an advisor in a modern Swiss bank office

Warum eine professionelle Pensionsplanung entscheidend ist

Eine professionelle Pensionsplanung ist ein strukturierter Prozess, der Ihre aktuellen Finanzen analysiert und mit Ihren Zielen für den Ruhestand abgleicht, um allfällige Einkommenslücken frühzeitig zu schliessen. Angesichts der demografischen Entwicklung und sinkender Umwandlungssätze in der beruflichen Vorsorge reicht die gesetzliche Rente oft nicht mehr aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten.

Demografischer Wandel und Rentenlücke

Der demografische Wandel – gekennzeichnet durch eine steigende Lebenserwartung und sinkende Geburtenraten – führt zu einer systematischen Unterfinanzierung der staatlichen Umlageverfahren. Aktuelle Studien der Kantonalbank zeigen, dass über 60 % der Schweizer Bevölkerung eine signifikante Einkommenslücke nach der Pensionierung aufweisen. Eine frühzeitige Finanzplanung ist daher unerlässlich. Wer sich ausschliesslich auf die erste und zweite Säule verlässt, riskiert Einbussen von bis zu 40 % seines bisherigen Nettoeinkommens. Durch gezieltes Geld anlegen und den Aufbau von privatem Vermögen steuern Sie dieser Entwicklung aktiv entgegen.

Inflation und Kaufkraftverlust

Die Inflation ist ein schleichender Prozess, der die Kaufkraft Ihrer Ersparnisse über die Jahrzehnte hinweg kontinuierlich mindert. Ein reguläres Sparkonto oder Privatkonto bietet in Zeiten niedriger Zinsen oft keinen ausreichenden Schutz vor diesem realen Wertverlust. Mit einer durchdachten Anlagestrategie, die in ETF, Fonds oder Aktien investiert, können Sie langfristig eine Rendite erzielen, die deutlich über der Inflationsrate liegt. Unsere Vermögensverwaltung analysiert Ihr individuelles Risikoprofil und empfiehlt Ihnen massgeschneiderte Bankdienstleistungen, um Ihr Kapital nachhaltig zu schützen und zu vermehren.

Wie das 3-Säulen-System in der Schweiz funktioniert

Das Schweizer Vorsorgesystem basiert auf drei Säulen – der staatlichen, der beruflichen und der privaten Vorsorge –, die zusammen Ihre finanzielle Sicherheit im Alter, bei Invalidität oder im Todesfall gewährleisten. TKB E-banking integriert alle drei Bereiche transparent in einer einzigen digitalen Übersicht, damit Sie Ihre 3 Säule effizient verwalten können.

1. Säule: Staatliche Vorsorge (AHV/IV)

Die erste Säule dient der Existenzsicherung und ist für alle in der Schweiz wohnhaften oder erwerbstätigen Personen obligatorisch. Sie funktioniert nach dem Umlageverfahren, bei dem die aktuellen Beitragszahler die laufenden Renten finanzieren. Die Maximalrente für Einzelpersonen ist gesetzlich gedeckelt und reicht in der Regel nicht aus, um die Lebenshaltungskosten vollständig zu decken. Eine lückenlose Beitragsdauer ist entscheidend, da jedes fehlende Jahr zu einer lebenslangen Rentenkürzung von rund 2,3 % führt. Überprüfen Sie Ihren AHV-Auszug regelmässig im Rahmen Ihrer Finanzberatung.

2. Säule: Berufliche Vorsorge (BVG)

Die berufliche Vorsorge zielt darauf ab, zusammen mit der ersten Säule den gewohnten Lebensstandard fortzuführen, was etwa 60 % des letzten Einkommens entspricht. Sie ist für Arbeitnehmer ab einem bestimmten Mindesteinkommen obligatorisch und wird im Kapitaldeckungsverfahren finanziert. Ihr angespartes Altersguthaben wird bei der Pensionierung mit einem festgelegten Umwandlungssatz in eine lebenslange Rente umgewandelt. Freiwillige Einkäufe in die Pensionskasse können nicht nur Ihre Altersleistungen verbessern, sondern bieten auch erhebliche steuerliche Vorteile in der Gegenwart.

3 Säule: Private Vorsorge (3a/3b)

Die freiwillige private Vorsorge schliesst gezielt individuelle Lücken, die durch die ersten beiden Säulen nicht gedeckt sind. Die gebundene Vorsorge (Säule 3a) ist steuerlich stark privilegiert und dient primär dem langfristigen Vermögensaufbau für den Ruhestand oder den Erwerb von Immobilien. Die freie Vorsorge (Säule 3b) umfasst alle übrigen Vermögenswerte wie ein normales Sparkonto, Anleihen oder Lebensversicherungen. Die Kantonalbank empfiehlt, den maximalen Steuerabzug der Säule 3a jährlich voll auszuschöpfen und die Einzahlungen bequem via E-Banking oder Mobile Banking zu tätigen.

Analysieren Sie Ihre Altersvorsorge und schliessen Sie Lücken

Die Lückenanalyse in der Altersvorsorge ist der erste Schritt zur finanziellen Unabhängigkeit und berechnet die Differenz zwischen Ihrem prognostizierten Renteneinkommen und Ihren tatsächlichen Ausgaben im Ruhestand. Im Durchschnitt weisen Schweizer Haushalte eine Vorsorgelücke von 25 % bis 35 % ihres letzten Bruttoeinkommens auf.

60% Maximales Rentenniveau aus 1. und 2. Säule
7'258 CHF Maximaler Steuerabzug Säule 3a (Stand 2026)
15-25% Durchschnittliche Steuerersparnis durch 3a
40 Jahre Idealer Anlagehorizont für den Zinseszinseffekt
Zu den Vorsorgerechnern

Vermögensaufbau durch clevere Anlagestrategien

Ein strukturierter Vermögensaufbau kombiniert regelmässiges Sparen mit diversifizierten Wertschriftenanlagen, um langfristig von Marktrenditen und dem Zinseszinseffekt zu profitieren. Mit den digitalen Bankdienstleistungen von TKB E-banking können Sie Ihr Risikoprofil exakt bestimmen und in massgeschneiderte Anlageprodukte investieren.

Investieren in ETF und Anlagefonds

Exchange Traded Funds (ETF) und traditionelle Anlagefonds bündeln das Kapital vieler Anleger, um es breit gestreut in den Finanzmarkt zu investieren. Diese Diversifikation reduziert das Risiko einzelner Unternehmensausfälle drastisch. Im Rahmen Ihrer Pensionsplanung können Sie über TKB E-banking automatisierte Sparpläne einrichten, die monatlich in ausgewählte Fonds investieren. So profitieren Sie vom sogenannten Durchschnittskosteneffekt (Cost-Average-Effekt), bei dem Sie bei niedrigen Kursen automatisch mehr Anteile erwerben. Unsere Kundenberatung hilft Ihnen, die optimale Mischung aus Aktien, Anleihen und Immobilien für Ihren Anlagehorizont zu finden.

Nachhaltigkeit und ESG-Kriterien

Nachhaltiges Investieren (ESG – Environmental, Social, Governance) bedeutet, dass bei der Auswahl von Wertschriften nicht nur finanzielle Kennzahlen, sondern auch ökologische und soziale Faktoren sowie eine gute Unternehmensführung berücksichtigt werden. Als verantwortungsvolle Kantonalbank legen wir grossen Wert auf Nachhaltigkeit im Schweizer Finanzplatz. Sie können Ihre 3 Säule gezielt in nachhaltige Anlagegefässe lenken und so einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten, ohne auf eine attraktive Rendite verzichten zu müssen. Transparente Berichte in Ihrem Digital Banking zeigen Ihnen detailliert auf, welche Wirkung Ihre Investitionen erzielen.

Ihr Weg zur optimalen Finanzplanung

Eine fundierte Finanzplanung ist ein dynamischer Prozess, der Ihre Liquidität, Vorsorge und Vermögenswerte aufeinander abstimmt und regelmässig an neue Lebensphasen anpasst. Unsere Kundenberatung begleitet Sie von der ersten Analyse bis zur nahtlosen Umsetzung über alle Kanäle hinweg.

1. Bestandsaufnahme und Zieldefinition

Im ersten Schritt erfassen wir Ihre gesamte finanzielle Situation, einschliesslich Privatkonto, Sparkonto, bestehender Hypotheken, Kredite und bereits getätigter Investitionen. Wir definieren gemeinsam Ihre kurz-, mittel- und langfristigen Ziele. Möchten Sie Wohneigentum erwerben, sich vorzeitig pensionieren lassen oder ein Unternehmen gründen? Diese Ziele bilden das Fundament Ihrer persönlichen Strategie.

2. Detaillierte Analyse der Vorsorgelücke

Unsere Experten berechnen präzise Ihre voraussichtlichen Einnahmen aus der AHV und der Pensionskasse. Wir vergleichen diese mit Ihrem prognostizierten Finanzbedarf im Alter unter Berücksichtigung der Inflation und steuerlicher Aspekte. Das Resultat ist eine klare Darstellung Ihrer potenziellen Vorsorgelücke, die es durch gezielte Massnahmen zu schliessen gilt.

3. Strategieentwicklung und Anlagehorizont

Basierend auf Ihrer Risikotoleranz und Ihrem Anlagehorizont erarbeiten wir eine massgeschneiderte Anlagestrategie. Wir prüfen, ob freiwillige Einkäufe in die Pensionskasse sinnvoll sind oder ob der Fokus auf dem Aufbau der Säule 3a liegen sollte. Dabei berücksichtigen wir auch die Optimierung Ihrer Gebühren und die Strukturierung Ihres Zahlungsverkehrs, um maximale Effizienz zu gewährleisten.

4. Nahtlose Umsetzung über TKB E-banking

Die Implementierung Ihrer Strategie erfolgt nahtlos und digital. Sie können Ihre neuen Konten eröffnen, Daueraufträge für die Säule 3a einrichten und Ihre Wertschriftenportfolios direkt über das TKB E-banking oder die Mobile Banking App verwalten. Neben der langfristigen Planung profitieren Sie im Alltag von modernen Zahlungsmitteln wie der Debitkarte, Kreditkarte und Mobile Payment Lösungen wie TWINT. Die einfache Bezahlung von Rechnungen via QR-Rechnung im Digital Banking rundet das Angebot der Kantonalbank ab.

Häufig gestellte Fragen zur Pensionsplanung

Eine umfassende Pensionsplanung wirft oft Fragen zu steuerlichen Optimierungen, gesetzlichen Rahmenbedingungen und individuellen Anlagestrategien auf. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten unserer Experten der Kantonalbank, um Ihnen bei der Entscheidungsfindung zu helfen.

Wann ist der ideale Zeitpunkt, um mit der Pensionsplanung zu beginnen?

Der ideale Zeitpunkt für den Beginn einer strukturierten Pensionsplanung liegt im Alter von rund 50 Jahren, da Sie dann noch genügend Zeit haben, um Kurskorrekturen vorzunehmen und vom Zinseszinseffekt zu profitieren. Allerdings sollten Sie bereits mit dem Eintritt ins Erwerbsleben anfangen, regelmässig in die Säule 3a einzuzahlen. Je früher Sie mit dem Vermögensaufbau beginnen, desto geringer ist der monatliche finanzielle Aufwand, um Ihre Vorsorgeziele zu erreichen. Spätestens fünf bis zehn Jahre vor der geplanten Pensionierung ist eine detaillierte Finanzberatung unerlässlich, um die Auszahlungsmodalitäten (Kapital vs. Rente) zu klären.

Wie kann ich meine Steuern durch die Pensionsplanung optimieren?

Die Pensionsplanung bietet erhebliche Hebel zur Steueroptimierung, primär durch freiwillige Einzahlungen in die Säule 3a und Einkäufe in die Pensionskasse (2. Säule). Beide Beträge können Sie in der Regel vollständig von Ihrem steuerbaren Einkommen abziehen. Darüber hinaus ist es steuerlich vorteilhaft, mehrere Säule 3a Konten zu führen. So können Sie das angesparte Kapital über mehrere Jahre gestaffelt beziehen, was die Steuerprogression bei der Kapitalauszahlung bricht und zu massiven Einsparungen führt. TKB E-banking unterstützt Sie bei der Eröffnung und Verwaltung mehrerer Vorsorgekonten.

Soll ich mein Pensionskassenguthaben als Rente oder als Kapital beziehen?

Die Entscheidung zwischen Rente und Kapitalbezug hängt von verschiedenen individuellen Faktoren ab, darunter Ihr Gesundheitszustand, Ihre familiäre Situation, bestehende Hypotheken und Ihre Erfahrung im Geld anlegen. Die Rente bietet eine lebenslange Einkommenssicherheit und schützt vor dem Risiko der Langlebigkeit, unterliegt aber zu 100 % der Einkommenssteuer. Der Kapitalbezug ermöglicht eine flexible Vermögensverwaltung und kann an Nachkommen vererbt werden, erfordert jedoch eine disziplinierte Anlagestrategie, um das Kapital nicht vorzeitig aufzuzehren. Oft ist eine Mischform aus Rente zur Deckung der Fixkosten und Kapital für zusätzliche Flexibilität die beste Lösung.

Was passiert mit meiner Vorsorge bei einem Jobwechsel oder Arbeitslosigkeit?

Bei einem Jobwechsel wird Ihr angespartes Pensionskassenguthaben (Freizügigkeitsleistung) in der Regel an die Pensionskasse des neuen Arbeitgebers überwiesen. Sind Sie vorübergehend ohne Anstellung oder machen eine Weiterbildung, muss das Guthaben auf einem Freizügigkeitskonto deponiert werden. Ihre 3 Säule Konten bleiben von einem Jobwechsel unberührt. Bei Arbeitslosigkeit zahlen Sie weiterhin Beiträge an die AHV (1. Säule), um Beitragslücken zu vermeiden. Die Beiträge an die berufliche Vorsorge (Risikoversicherung für Tod und Invalidität) werden über die Arbeitslosenkasse abgerechnet, jedoch wird in dieser Zeit meist kein weiteres Alterskapital angespart.

Kann ich Vorsorgegelder für den Kauf von Immobilien verwenden?

Ja, der Gesetzgeber erlaubt den Vorbezug oder die Verpfändung von Geldern aus der 2. Säule und der Säule 3a zur Finanzierung von selbstbewohntem Wohneigentum (Wohneigentumsförderung, WEF). Dies kann Ihnen helfen, die erforderlichen Eigenmittel für eine Hypothek aufzubringen. Ein Vorbezug reduziert Ihre zukünftigen Altersleistungen und löst eine sofortige Steuerfolge aus. Eine Verpfändung hingegen belässt das Kapital in der Vorsorgeeinrichtung, dient der Bank aber als zusätzliche Sicherheit, was oft zu besseren Konditionen bei Krediten führt. Unsere Immobilien- und Finanzexperten beraten Sie gerne über die optimale Strukturierung Ihres Wohneigentums.

Starten Sie Ihre Altersvorsorge noch heute mit TKB E-banking

Warten Sie nicht länger auf den perfekten Moment. Nutzen Sie unsere digitalen Bankdienstleistungen und vereinbaren Sie einen Termin für eine persönliche Finanzberatung, um Ihre Zukunft auf ein solides Fundament zu stellen.

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